NPD Landesverband Sachsen
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03.02.2010
Vertreibung und Luftkrieg als Karnevalsspektakel – Plauen und das Vogtland feiern US-Einmarsch als dreitägiges „Event“
Es ist kaum zu fassen: Im Zeitraum vom 16. bis zum 18. April dieses Jahres ist ein dreitägiger sogenannter „Liberty Convoy“ durch das gesamte Vogtland bis nach Westböhmen und Bayern geplant, bei dem der Einmarsch der US-Armee in Westböhmen und im Vogtland im April 1945 – natürlich in den historischen Uniformen der Alliierten –nachgestellt werden soll. Stadträte, Kulturveranstalter und Freizeithistoriker trafen sich deshalb im Vorfeld an der alten Elsterbrücke in Plauen. Vordergründig ging es ihnen darum, daran zu erinnern, daß die Sprengung dieses mittelalterlichen Bauwerkes von amerikanischen Truppen verhindert wurde. Nur am Rande erwähnt man, daß es zu diesem Zeitpunkt bereits stark beschädigt war und zwar durch einen Bombenangriff der Alliierten - dem folgenreichsten und letzten der insgesamt 14 Luftangriffe auf Plauen am 10. April 1945. Allein in dieser Nacht fielen den Angriffen der britischen Bomber etwa 900 Menschen zum Opfer. 1965 Tonnen Sprengstoff zerstörten 164 Hektar des Stadtgebietes. Insgesamt forderten die Luftangriffe in Plauen mindestens 2340 Menschenleben. Militärisch allesamt bedeutungslos, hatten sie die Terrorisierung der Zivilbevölkerung und nebenbei die Vernichtung der Plauener Spitzenproduktion als lästige Konkurrenz zum Ziel. Ereignisse, über die man heute gern hinwegsieht. Was plant man sonst noch? „Neben der Einnahme der Alten Elsterbrücke sollen an den drei Tagen weitere historische Szenen wie etwa eine Massenkapitulation der Deutschen in der Region nachgestellt werden.“ Erstaunlich, was verquere historische Sichtweisen produzieren können! Zumindest Uniformfreunde dürften dabei auf ihre Kosten kommen. Ausländische Teilnehmer dürften eher mit dem Kopf schütteln. Entlang der Strecke, die über Graslitz (hier nur Kraslice genannt) nach Flossenbürg geplant ist, sollen Gedenktafeln enthüllt werden, für die man sich finanzielle Unterstützung seitens der Europäischen Union erhofft. Und wenn nicht, für solche Zwecke ist in klammen öffentlichen Kassen immer noch etwas Geld übrig. Wer reiht sich in diesen Konvoi ein? Zunächst eine Abordnung der US – Army, die gerade kein anderes Betätigungsfeld rund um den Erdball gefunden hat, ferner ein aus Pilsen stammender Club der dritten Armee sowie der aus Prag stammende Club „Old Car Rangers“. Jecken aus dem Rheinland oder Motorradgangs sollen sich bislang nicht für diesen Umzug gemeldet haben. Aber Spaß wird die Veranstaltung mit mehr als 30 historischen Militärfahrzeugen den 70 Teilnehmern aus Deutschland, den USA und Tschechien sicher trotzdem bereiten. Ob sie auch die Vertreibung der Deutschen aus ihrer Heimat im Sudetenland mit all ihren Begleiterscheinungen nachvollziehen werden? Es ist nicht zu erwarten. Daran wird ebenso ungern erinnert wie an den Tod zahlreicher Bürger in der Kunstschule und den anderen Luftschutzkellern Plauens. Und warum? Die Antwort gibt der folgende Satz: "Wir wollen aus der Vergangenheit die Kraft für eine gemeinsame Zukunft im Konsens der ehemaligen Kriegsgegner schöpfen." Eine gemeinsame Zukunft, die am Hindukusch zu liegen scheint. Wir Nationaldemokraten sagen: Nein Danke! 01.02.2010 Arne Schimmer, MdL
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17. Juni 2010



„Sozialräuber stoppen“-Transparent aus den Fenstern der NPD im Sächsischen Landtag sorgt für Aufregung



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