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Tillich abwracken!
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Die SachsenLB zusammengebrochen. Der Chiphersteller Qimonda hat dicht gemacht. Bürgschaften von 2,75 Milliarden Euro wegen der SachsenLB, für die der Steuerzahler eventuell aufkommen muß.
CDU-Ministerpräsident Tillich steht vor einem Scherbenhaufen – auch persönlich:
 
Einen Fragebogen zur Einstellung in den öffentlichen Dienst füllte Tillich im Jahr 1999 fehlerhaft aus. Die Frage nach dienstlichen Kontakten zum Ministerium für Staatssicherheit verneinte Tillich, inzwischen mußte der Ministerpräsident zwei dienstliche Begegnungen mit Stasi-Leuten einräumen. Falsch ist auch Tillichs „Nein“ zu der Frage, ob er vor dem 9. November 1989 Mandate oder herausgehobene Funktionen in oder für politische Parteien innehatte. Tatsächlich hatte es Tillich schon mit 30 Jahren für die Block-CDU zum Stellvertreter des Rates des Kreises Kamenz gebracht und war dort für den wichtigen Bereich Handel und Versorgung zuständig. Wer damals so einen raketenhaften Aufstieg hinlegte, war vom sozialistischen System überzeugter als viele Genossen. Deshalb ist es umso ungerechter, daß es nach 1989/90 sehr viele Personen gab, die den sächsischen Fragebogen für den öffentlichen Dienst ehrlich beantworteten und deshalb in hohem Bogen aus dem öffentlichen Dienst herausflogen.
 
Mittlerweile wurde auch bekannt, daß Stanislaw Tillich 1989 mindestens fünf Enteignungen mitgetragen hat, von denen mindestens eine selbst nach DDR-Recht illegal war. Mit ein bißchen Unrechtsbewußtsein hätte Tillich den „Entzug der Eigentumsrechte“ zumindest hinterfragen können – zumal dies nach dem Mauerfall am 9. November 1989 doch auch gar nicht mehr gefährlich war.
 
Natürlich: Beinahe alle Bürger mußten in der DDR Kompromisse machen und in diesem Staat ihren Weg gehen. Daraus darf 20 Jahre nach der Wende niemandem mehr ein Vorwurf gemacht werden.

Bei Stanislaw Tillich wird nun aber immer deutlicher, daß er sich seinen Lebenslauf regelrecht zusammengebastelt und nie zu seiner Biographie gestanden hat. Immer mehr Sachsen fragen sich: Ist der Ehrliche eigentlich immer der Dumme? Wenn man sich das Beispiel von Stanislaw Tillich anschaut anscheinend schon, denn seine Schwindeleien brachten ihn direkt in die sächsische Staatskanzlei. Die NPD meint: Tillich ist ein Wendehals, sein ewiges Lächeln nur Maskerade: Tillich muß endlich weg!


17. Juni 2010



„Sozialräuber stoppen“-Transparent aus den Fenstern der NPD im Sächsischen Landtag sorgt für Aufregung



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